30
Mrz
2006

Mission Statement

Den Medien entnehme ich, dass die österreichische Finanzmarktaufsicht derzeit ganz schön viel zu tun hat. Da ist zunächst diese Geschichte mit den Karibikgeschäften der BAWAG. Ich habe herzlich gelacht über die Morgenjournal-Meldung, wie kooperativ der Bankenaufseher von Anguilla doch sei. (Hallo! Ich war dort! Es gibt einen Landesteg, zwei Taxis und sieben Delphine. That's it.) Dann natürlich die strafrechtliche Verfolgung von Herrn Flöttl. Und der Insider-Verdacht gegen Generali-Aufsichtsrat Mitterbauer.

Das freut mich zu hören, weil ich mir im letzten Sommer schon Sorgen um die Beschäftigungslage in der FMA gemacht habe. Da hatte man Zeit, in vielen Sitzungen (ich glaube, man nennt das "bottom up") ein Mission Statement zu definieren. Dieses prangt jetzt auch unübersehbar im Eingangsbereich der unabhängigen Aufsichtsbehörde. Sinngemäß steht drinnen, dass alle Mitarbeiter wahnsinnig motiviert mit der modernsten Technik daran arbeiten, teamorientiert und ganzheitlich Probleme zu lösen.

Solche Mission Statements waren Ende des vergangenen Jahrhunderts in der PR Branche in Mode, nicht etwa wegen der Ergebnisse, sondern wegen des tollen Gemeinschaftsgefühls der Mitarbeiter beim Erarbeiten derselben. Bevor diese Art von Mitarbeiterbindung sanft entschlief, firmierte sie noch kurz als "After Work Clubbing".

Ich mache mir also keine Sorgen mehr. Höchstens um den Leiter der Bankenaufsicht: Dem habe ich vor einem halben Jahr ein ziemlich misslungenes Nudelgericht vorgesetzt. Dabei war ich wirklich wahnsinnig motiviert und ganzheitlich lösungsorientiert.

Zum Frühlingsbeginn

You Are Chocolate Chip Ice Cream

Popular. Friendly. Fun.

Du kennst mich

Du kennst mich
rastlos suchend
Siehst stets was mir verborgen bleibt
Gibst meiner Sehnsucht Flügel
Damit ihr Schlag die Angst vertreibt

Du kennst mich
ohne Tarnung
Durchmisst mein Seelenlabyrinth
Schenkst einen Blick der Ruhe
Und was zu Ende schien, beginnt

Du kennst mich
tausend Leben
Holst auf den Boden mich zurück
Wenn zweifelnd, zagend, zornig
Ich blind bin für dies´ größte Glück

(c) KV98

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